Teehaus von 1917

Park Hermannshof Völksen

Die Wiederauferstehung eines gartenkünstlerischen Kulturdenkmals vom Beginn des 20. Jahrhunderts – im Geiste aktueller Landschaftsarchitektur.

1917 konzipierte der Worpsweder Künstler und Architekt Bernhard Hoetger zwischen zwei Kalksteinbrüchen die 5 Hektar große Parkanlage Hermannshof und ein expressionistisches Wohngebäude für den Industriellen Hermann Rexhausen aus Hannover. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel das Anwesen in einen 50 Jahre dauernden „Dornröschen-Schlaf“, ehe 1990 der Hermannshof als Spielfeld und Laboratorium für Künstlerinnen und Künstler wiederbelebt wurde.

Der Verein „Kunst und Begegnung Hermannshof e.V.“ ist seit 1992 Träger dieser außergewöhnlichen Kulturinitiative und beauftragte uns 2006 mit der Erstellung eines Entwicklungsplans für den Park. In enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort sorgen wir dafür, dass das Gartenkunstwerk in seiner ursprünglichen Schönheit wiederaufersteht und mit aktuellen landschaftsarchitektonischen Gestaltungsmaßnahmen behutsam weiterentwickelt wird.

Die schrittweise Instandsetzung der Gartenanlage nach denkmalpflegerischen Maßgaben führte 2007 zur Aufnahme des Hermannshofs in die Liste der Niedersächsischen Kulturdenkmäler. Seit 2010 präsentiert sich der Park als ein Vorzeigeprojekt der Gartenregion Hannover. Die Besucher können den besonderen Geist dieses Ortes in den wieder erwachten Gartenräumen entdecken.